Urlaubszeit im Büro – So nutzen Sie das Sommerloch

Es ist Urlaubszeit. In vielen Büros geht es ruhiger zu. Zahlreiche Arbeitsplätze sind leer, da Ihre Kollegen und Mitarbeiter verreist sind. Auch die Kunden, Lieferanten und Geschäftspartner machen jetzt Ferien.

Gehören Sie zu denen, die jetzt (fast) allein im Büro sind? Seien Sie nicht neidisch auf die Urlauber, sondern freuen Sie sich! Denn die gewonnene Zeit verschafft Ihnen Freiräume, die Sie produktiv für Aufgaben nutzen können, zu denen Sie ansonsten selten kommen. Zum Beispiel für Aufgaben, bei denen man viel strategisches Denken und Kreativität braucht. Das fällt uns nämlich leichter, wenn wir Ruhe und Muse haben. Oder zum Aufräumen. Und natürlich auch für Networking und Beziehungspflege.

Wer in der Urlaubszeit arbeitet, gewinnt gleich mehrfach Zeit

Urlaubszeit – Sommerloch – nur die Hälfte der Menschen arbeitet. Wunderbar, denn dadurch:

  • gibt es deutlich weniger Störungen durch eingehende Telefonate und E-Mails
  • werden Ablenkungen durch Kollegen und Mitarbeiter während der Arbeitszeiten reduziert
  • kommen nicht ständig neue Aufgaben dazu
  • sind die Fahrtzeiten kürzer, da die Straßen frei sind.

So nutzen Sie die Urlaubszeit sinnvoll:
7 Tipps für Daheimgebliebene

Nutzen Sie die freigewordene Zeit, die das Sommerloch mit sich bringt, für Dinge, für die im hektischen Arbeitsalltag oft keine Zeit bleibt.

Wir haben 7 Tipps für alle Daheimgebliebenen zusammengestellt.

1. Nehmen Sie gedanklich „Flughöhe“ ein!

Nutzen Sie die ruhige Urlaubszeit, um Ihre zu Beginn des Jahres gesetzte Jahresplanung zu überarbeiten. Möglicherweise hat sich bei Ihnen in den vergangenen Monaten einiges verändert. Vielleicht sind Ihre Ziele sind nicht mehr aktuell.

„Man sollte von Zeit zu Zeit von sich zurücktreten, wie ein Maler von seinem Bilde“, meinte der Dichter Christian Morgenstern.

Treten Sie also in der ruhigen Urlaubszeit einen Schritt zurück. Oder noch besser, nehmen Sie bildlich gesprochen „Flughöhe“ ein, um in Ruhe und mit Abstand auf die Aktivitäten und Ergebnisse der letzten Monate zu schauen.

Überlegen Sie: Was ist gut gelaufen? Wo möchten Sie nacharbeiten? Wo ist noch Luft nach oben?

Überarbeiten Sie jetzt Ihre Ziele und Prioritäten und starten Sie so mit neuem Elan in die zweite Jahreshälfte.

2. Machen Sie „klar Schiff“!

Räumen Sie auf und schaffen Sie Ordnung in Ihrer Ablage. Sortieren Sie Ihre Unterlagen und entscheiden Sie, was Sie noch brauchen und was in den Papierkorb gehört.

Denken Sie nicht nur an den Papierkram. Die digitale Ablage ist mindestens genauso wichtig. Legen Sie bei Bedarf neue Ordnerstrukturen an. Speichern Sie Dokumente und E-Mails an richtiger Stelle ab. Entfernen Sie Lesezeichen, die nicht mehr genutzt werden. Löschen Sie alles, was nicht mehr gebraucht wird. Das schafft Ordnung und sorgt für eine schnellere Arbeitsgeschwindigkeit Ihres Rechners.

So behalten Sie den Überblick, wenn es wieder hektisch wird und Sie haben den Kopf frei für neue Projekte.

3. Denken Sie an Ihre persönliche Weiterentwicklung!

Nutzen Sie die Urlaubszeit, um sich persönlich weiterzubilden. Wir alle wissen, dass lebenslanges Lernen uns durch unser ganzes Berufsleben begleitet. Bleiben Sie also fit und holen Sie sich neue Ideen. Vielleicht durch ein Fachbuch, einen Onlinekurs oder durch die Recherche nach geeigneten Seminaren und Workshops.

Kümmern Sie sich jetzt um die Anmeldungen zu Weiterbildungsmaßnahmen, die zu Ihren Zielen und Plänen passen.

4. Bereiten Sie in der Urlaubszeit neue Projekte vor

Eine ruhige Arbeitsphase ist die ideale Zeit, um sich auf Projekte und Aufgaben vorzubereiten, die in den nächsten Monaten anstehen. Gerade für kreative, konzeptionelle und strategische Aufgaben braucht man Zeit und Ruhe. Die haben Sie jetzt, wenn alle anderen verreist sind und Sie in Ihrem Arbeits-Flow nicht gestört werden.

Prüfen Sie auch, ob alle Arbeitsmaterialien und Ressourcen vorhanden sind.

5. Pflegen Sie Beziehungen, knüpfen Sie Kontakte und führen Sie Mitarbeitergespräche

Einige Kollegen und Mitarbeiter sind in Urlaub – aber natürlich nicht alle. Führen Sie also in der Urlaubszeit Gespräche mit allen, die ebenfalls daheimgeblieben sind.

Mitarbeitergespräche bilden die ideale Gelegenheit, um mehr über Ihre Mitarbeiter zu erfahren. Was wünscht sich Ihr Mitarbeiter für die Zukunft? Wie ergeht es ihm mit seinen momentanen Aufgaben? Ist Ihr Mitarbeiter zufrieden? Was stört ihn? Wo möchte er sich weiterentwickeln?

Knüpfen Sie auch Kontakte zu Kollegen aus anderen Bereichen und erfahren Sie so mehr über die Arbeit anderer Abteilungen. Das erweitert Ihren Horizont und vertieft Ihr Verständnis für die Abläufe und Schnittstellen innerhalb des Unternehmens.

6. Auch für den Verkauf gilt: Von wegen Sommerloch!

Von Verkäufern hört man in der Urlaubszeit oft den Spruch: „Da brauche ich gar nicht anzurufen, meine Kunden sind ohnehin alle im Urlaub“. Stimmt, ein Teil der Kunden ist verreist. Doch was man gerne vergisst, ist die Tatsache, dass nicht alle Kunden gleichzeitig im Urlaub sind und dass diejenigen, die zuhause sind, oft sogar besser erreichbar sind.

Das sogenannte Sommerloch kann daher auch für Verkäufer ein idealer Zeitraum sein, um Gespräche mit Interessenten zu führen. Gesprächstermine mit Menschen, die sonst wegen eines überfüllten Terminkalenders kaum zustande kommen, sind jetzt leichter möglich. Das gilt gerade für den Verkauf komplexer, beratungsintensiver Dienstleistungen und Produkte.

7. Nehmen Sie sich doch eine Mikro-Urlaubszeit!

Denken Sie auch an sich! Gehen Sie in der Mittagszeit nach draußen. Nutzen Sie auch die Gelegenheit, pünktlich nach Hause zu gehen. Auch wenn Sie jetzt keinen Urlaub haben, ist dies die Zeit, um für stressige Zeiten Kräfte zu sammeln. Außerdem gehören Sie jetzt vielleicht zu denen, die sich noch auf einen Urlaub außerhalb der Ferienzeit freuen können.

Seminarempfehlung

Nach der Urlaubszeit beginnt der Jahresendspurt

Nach den Sommerferien beginnt auch schon der Jahresendspurt. Sind Sie „gut dabei“ oder hecheln Sie Ihren Zielen noch hinterher? Benötigen Sie oder Ihre Verkäufer einen kleinen „Kick“, um die erwünschten Jahresergebnisse noch zu erreichen?

Geringe Motivation, fehlende Techniken, kein klarer Fokus, kleine Nachlässigkeiten mit ungeahnten Auswirkungen: Es gibt viele Gründe, warum es im Verkauf gerade nicht so gut läuft, wie es laufen könnte. Ein Training mit Tipps und Übungen zum Qualifizieren, Telefonieren, Abschließen und für die Nachbetreuung hilft, neu motiviert und mit Ideen und Werkzeugen ausgestattet zurück ins Rennen zu kommen und voll durchzustarten.

Denkanstöße, Methoden und Kompetenzen erhalten Sie in den BEITRAINING Seminaren Professionelle Verkaufstechniken und Professioneller Dienstleistungsverkauf.

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Birgit Mauroner

Birgit Mauroner

Ich bin Zertifizierte Trainerin und Beraterin für Mitarbeiter-Bonussysteme bei BEITRAINING, wo ich seit 2003 eine berufliche Heimat gefunden habe, die mit meinen persönlichen Werten und Zielen im Einklang steht. Nach einem internationalen Studium der Betriebswirtschaft in Reutlingen und Reims war ich als Account Manager und Beraterin für die „The Nielsen Company“ tätig, national und international. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit meinen Kunden aus der Süßwarenindustrie war mir dabei immer wichtig. Parallel war ich in der Nielsen Academy als Trainerin tätig. Nach einer kurzen Elternzeit - ich bin verheiratet und Mutter zweier nunmehr erwachsener Kinder - habe ich 2003 bei BEITRAINING die Verantwortung für die Bereiche Marketing und Öffentlichkeitsarbeit übernommen. Berufsbegleitend absolvierte ich ein Fernstudium zur akademisch geprüften PR-Beraterin. Mit der Ausbildung als Trainerin und Beraterin bei BEITRAINING habe ich seit 2017 meinen beruflichen Schwerpunkt auf das Training und die Unterstützung unserer Kunden am Standort Nürnberg gelegt. Jeder Mensch ist einzigartig. Unsere Kunden und ihre Mitarbeiter begleite ich mit Engagement, Freude und Faszination bei ihrer persönlichen Entwicklung. Meine Schwerpunkte sind die Themen Eigenorganisation, Kommunikation und Kundenorientierung.

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